1. Schultag ... Willkommen in der Gemeinschaft


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DSC02802.JPG Wie immer begann der erste Schultag für unsere neuen Schüler mit einem ökumenischen Gottesdienst. Dieser wurde von Lehrern und Schülern der 6. Klassen zusammen mit unseren Schul- Seelsorgern Kanonikus Pieper und Pastor Groß gestaltet.

Lasst uns miteinander...

 

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Der Text der Lesung machte nicht nur die neuen Schüler nachdenklich

Die Blume und der Kolibri

Es war einmal eine kleine Blume- und wer sich selbst kennt, weiß, was ich meine- also: es war einmal eine kleine Blume, die stand einsam mitten in einer Wüste aus Stein und Sand.
Täglich wartete sie auf einen Regentropfen. Immer hatte man ihr erzählt, wie wichtig und schön und lebensnotwendig der Regen sei. Doch wenn es wirklich mal nach Regen roch, kamen die Geier, breiteten die Flügel aus und hielten die wenigen Tropfen von der kleinen Blume ab.
Nur mit Mühe hielt sich die kleine Blume im lockeren trocknen Boden und hatte einfach Angst, Angst vor der engenden Hitze, dem nächste Sandsturm und der Einsamkeit.
Ein Kolibri, der kleinste der Vögel, sah ihre Traurigkeit und erzählte den anderen Tieren davon. Der brüllende Löwe hatte gar kein Interesse: für ihn zählte nur, wer stark ist. Auch die Schlange blieb kalt, hob nur kurz den Kopf, sie rührte nichts, Und der flinke Wüstenfuchs, der immer neugierig die neuesten Nachrichten verbreitete, hatte wirklich keine Zeit, weil er etwas viel Interessanteres vorhatte.
Da war der Kolibri verzweifelt; denn was sollte er- ausgerechnet der Kleinste- jetzt für die Blume tun? Es durfte doch nicht sein, dass alle sich drückten!
Da schwirrte er zu den Ameisen und berichtete ihnen von der großen Traurigkeit der Blume. Ohne zu zögern bildeten die kleinen Tiere eine lange Kette, schleppten Samen und Früchte bis an die Wurzeln der Blume, trugen mühsam Tautropfen auf ihrem Rücken und begossen alles damit. Es dauerte nicht lange, da wuchs reiches und buntes Leben in der Wüste. Und die kleine Blume entwickelte einen strahlenden Glanz, den ihr niemand zugetraut hatte. – und alles war nur möglich geworden, weil der Kolibri die Ameisen benachrichtigt hatte.
 

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Anschließend begrüßten Herr Schmiechern, der Schulleiter und die Klassenlehrerinnen Frau Demmrich-Hohmann, Frau Ebber und Frau Herbst die Fünftklässler.

Unterstützt wurden sie dabei von Schülern der 6. Klassen, die in einem Theaterstück das reinste Schul- Horror- Szenario  vorführten. Keine Sorge, liebe Schüler. Das war alles nur ein ganz böser Traum. Eingerahmt wurde die gelungene Feier durch musikalische Beiträge.

Wir alle wünschen unseren neuen Schülern einen gelungenen Start in der Gemeinschaft der Remigius- Hauptschule.