Unser Patenkind

Seit 1985 unterstützt unsere Schule über die Kindernothilfe e.V. ein soziales Projekt: Wir haben nämlich ein Patenkind, und zwar in Indien.

Die meisten haben Patentante und Patenonkel und werden sich jetzt fragen: „Was soll das denn? So eine Patenschaft kann doch gar nicht klappen, wenn die Paten so weit weg wohnen.“

Deshalb will ich euch einige Informationen zu diesem Patenkind geben:

Wie sieht nun unsere Unterstützung aus? Damit Maheshwari in einer Kindertagesstätte betreut, gespeist und auch gekleidet werden kann, später eine Schule besuchen und eine Ausbildung machen kann, müssen alle Schüler der Schule zusammen im Monat 31 € aufbringen. Das bedeutet für jede Klasse nur 1,40 €, also für jeden nur 6 Cent - wenn alle Klassen mitmachen!

Dafür besitzen alle Klassen unserer Schule eine Spardose, in der sie kleinere Beträge sammeln. Aber auch größere Aktionen werden gestartet, z.B. erbrachte im Dezember 2003 der Verkauf von Stutenkerlen (Manchen von euch vielleicht als Weckmänner bekannt!) die stolze Summe von 273 €.

 

 

 

 

Das ist Maheshwari mit 2 Jahren,


                      
und das mit 4 Jahren.

Maheshwari ist, wie trotz des unscharfen Bildes zu erkennen ist, eine Sie. Sie lebt in Südindien und hat Eltern, die als Tagelöhner (Kulis) arbeiten, also keine feste Arbeit haben. Ihre Eltern verdienen zusammen  ungefähr 22 € im Monat. Das ist auch für indische Verhältnisse und verglichen mit dem Taschengeld von Schülern ganz wenig. Maheshwari müsste sich bereits mit 5 Jahren als Kinderarbeiterin verdingen (z.B. als Teppichknüpferin), um ihre Eltern und Geschwister zu unterstützen, wenn wir sie nicht unterstützten.

 


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