| |
Beratungslehrer
Ein Erfahrungsbericht

Reinhold Kronenberg
Im letzten Schuljahr habe ich eine
mehrtägige Fortbildung zum Beratungslehrer absolviert. Wir wurden unterrichtet
in Punkten wie Führung von hilfreichen Gesprächen oder Umgang mit Mobbing und
Gewalt.
Eigentlich ist jede/r Lehrer/in des Kollegiums Beratungslehrer/in, vor allem,
wenn er Klassenlehrer/in ist. Auch die Schulleitung hat sehr häufig eine
beratende Funktion. Als Beratungslehrer/in sehe ich mich in der unterstützenden
Rolle, wenn ein Kollege/in, ein Schüler/in, ein Elternteil usw. zur Lösung eines
Problems jemanden „mit ins Boot holen“ möchte. Ich möchte Beratung/Hilfe nicht
aufdrängen, sondern anbieten.
So sehe ich mich z.B. als Ansprechpartner für nicht versetzte Schüler/innen oder
für Schulformwechsler/innen. Schüler/in, die das Bedürfnis haben, mal mit jemand
anderem als vielleicht dem/der Klassenlehrer/in zu reden, können sich gerne an
mich wenden. Ebenso möchte ich Spätaussiedlern/innen oder ausländischen Kindern,
die anfangs ja oft noch Orientierungsprobleme haben, als Ansprechpartner dienen.
Eltern wenden sich in erster Linie an die Klassenlehrer/innen und/oder die
Schulleitung. Hier kann es unter Umständen zu problematischen oder unangenehmen
Gesprächssituationen kommen. Wenn gewünscht, kann ich mich in solchen Fällen
z.B. als Vermittler anbieten, um aus verfahrenen Situationen herauszukommen.
Soweit es mir möglich ist, biete ich auch Kollegen/innen meine Hilfe an, z.B. im
Umgang mit dem verstärkt aufkommenden Problem des Mobbings.
Über die Internetseite des Kreises Borken kann man unter anderem auch die Seite
der Schulberatungsstelle Borken aufsuchen.
http://www.kreis-borken.de/kreisverwaltung/da_kultur_e3/Schulberatung.php
Hier gibt es Informationen darüber, was Schulberatung heute leisten kann.
|
|