Interview mit unserer Schul- Jugendarbeiterin Frau Julia Kaschmer

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 Ich habe Julia in ihrem gemütlichen Raum besucht und ihr ein paar Fragen gestellt. Im Raum befinden sich eine Computerecke, ein Beratung- und ein Schreibtisch. Alles wirkt so freundlich dort, dass der eine oder andere Schüler Julia auch dann aufsucht, wenn er eigentlich gar keine Beratung benötigt. Julia ist seit dem 1.Oktober 2008 an unserer Schule und im Jugendhaus tätig. Ihr gefällt es an der neuen Schule sehr gut, weil die Schüler sie so offen empfangen haben und Eltern, Lehrer und Schüler sehr nett sind. Ihr Alltag sieht so aus: Vormittags berät sie in der Schule Schüler, die Probleme haben. Dafür hat sie feste Beratungszeiten und steht auch häufig in den Pausen und in der Mittagspause zur Verfügung.

 An einigen Tagen macht Julia Coolness- und Sozialtraining. Am Mittag isst sie oft in der Mensa und ist für die Schüler erreichbar, die keinen Unterricht verpassen wollen. Einmal in der Woche ist eine Teamsitzung im Jugendhaus und nachmittags leitet sie AGs und betreut den Schülertreff im Gleis 36. Dann haben wir sie gefragt wie man aus der Rolle eines Mobbing- Opfers herauskommt. Sie schärfte uns ein, dass man unter keinen Umständen schweigen darf. Die betroffene Person sollte sich auf jeden Fall Hilfe holen von einem guten Freund, Lehrer, Eltern etc. Man sollte sich auf keinen Fall mit der Rolle abfinden. Die Leute, die Julia berät, kommen freiwillig. Wenn Schüler mit Problemen nicht zu ihr kommen, geht sie auf sie zu und redet mit ihnen darüber. Es kommen sehr viele Schüler, die Probleme haben. Wenn sie gehen, haben die meisten dann kein Problem mehr. So soll es ja auch sein. Die meiste Zeit verbringt Julia mit den Schülern der R-H-S in Beratungsgesprächen und viel Zeit verbringt sie auch im Jugendhaus.  

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Diese Seite wurde von den Teilnehmern der Internet- AG 2009/10 erstellt.

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